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SFB 1039

Krankheitsrelevante Signaltransduktion
durch Fettsäurederivate und Sphingolipide

B05 - Zelltyp-spezifische Wirkung von CerS in der AOM/DSS-induzierten Kanzerogenese

Sechs verschiedene Ceramidsynthasen sind für die Synthese von Ceramiden unterschiedlicher Kettenlängen verantwortlich, welche Bestandteile von Zellmembranen sind und als Signalmoleküle fungieren. Unsere Vorarbeiten haben gezeigt, dass die AOM/DSS-induzierte Kolitis und Kanzerogenese in CerS-Knockoutmäusen unterschiedlich beeinflusst wird. In der nächsten Förderperiode wollen wir mittels Proteomanalyse den Einfluss von Ceramiden unterschiedlicher Kettenlänge auf membranständige Proteine untersuchen. Ihr Effekt auf die Funktion und Entwicklung von T-Zellen als auch die Barrierefunktion von Kolonepithelzellen soll analysiert werden. Im Blut und Gewebe von Kolitispatienten werden Ceramide als mögliche Biomarker zur Verlaufskontrolle bestimmt.

Links:

Leitung

Prof. Dr. Sabine Grösch
Institut für Klinische Pharmakologie
FB Medizin, Goethe-Universität Frankfurt

Universitätsklinikum Frankfurt
Theodor Stern Kai 7
60590 Frankfurt am Main